Wir machen mit
Warum entscheiden sich Landwirte, zu DMK zu wechseln?  Wir haben zwei von ihnen befragt. 

„Jede Frage wurde ernst genommen”

Mirthe Rolink
Mirthe Rolink
Landwirtin DOC

Mehr Wertschätzung – das wünschte sich Familie Rolink von ihrer früheren Molkerei. Erst der Besuch bei der DOC lieferte den entscheidenden Impuls für einen Wechsel.

MirtheRolink, 22 Jahre alt, Milchviehhalterin in De Lutte, einem kleinen Ort in den Niederlanden: 
„Unser Hof liegt nahe der deutschen Grenze. Gemeinsam mit meinen Eltern Jan und Peggy sowie meinem Freund Manuel führe ich einen Betrieb mit rund 100 rotbunten Kühen und 60 Jungtieren. Neben der Milchviehhaltung erledigen wir alle Feldarbeiten selbst, betreiben einen Freizeitbereich und bewirtschaften 70 Hektar Wald. Vor etwa zehn Jahren kamen wir mit Landwirten ins Gespräch, die ebenfalls Flächen im Naturschutzgebiet „Het Lutterzand“ hatten. Wir sind der Meinung, dass der Erhalt der Landschaft und des Gebietes entlohnt werden sollten. Bis dahin gab es jedoch keine Molkerei, die diese Initiative finanziell unterstützen wollte, also sahen wir nur eine Option, um dazu zu verdienen, indem wir mit unserem eigenen Käse selbst ein Produkt auf den Markt zu bringen. Mit unserer früheren Molkerei war das leider nicht möglich – zumindest nicht auf eine Weise, zu der wir auch stehen konnten."   

Der richtige Schritt  
Während der Bauernproteste 2019 sprachen einige Kollegen von der Molkerei DOC. Wir wurden neugierig und besuchten das Werk in Hoogeveen. Schnell wurde uns klar: Diese Genossenschaft passt zu uns. DOC hört wirklich zu. Besonders überzeugt hat uns die „Tuurlijk!“-Milchstrom-Initiative. Aus dem neuen nachhaltigen „Milchstrom“ stellt DOC Kaas eine breite Palette von Käsesorten her, die in den Niederlanden unter der Eigenmarke Jumbo in den Regalen stehen.Fast alle Kriterien erfüllten wir bereits, weshalb wir sofort einsteigen konnten. Bei unserer vorherigen Molkerei war eine wertorientierte Vergütung – etwa für VLOG-Milch – nur möglich, wenn es dem Unternehmen selbst nutzte. Bei DOC dagegen sind Abnahme und Zuschläge klar geregelt. Besonders mein Vater freut sich über diese Verlässlichkeit. 
Seit 2022 vermarkten wir auch zusammen mit fünf Landwirten aus unserer Region Käse unter dem Namen „Kaas oet Twente“. Da meine Mutter, mein Freund und ich zusätzlich außerhalb des Hofes arbeiten, sind gute Planung und klare Abläufe wichtig. Feste Mitarbeiter haben wir nicht, hauptsächlich springt die Familie in Spitzenzeiten ein. Die Wege sind kurz, der Austausch offen, die Mitglieder stehen im Mittelpunkt. Auch heute, als Mitglieder von DOC, ist uns diese Aufgabe möglich. Wir leben unser Geschäftsmodell und sind zufrieden. 
Als die geplante Fusion von DOC/DMK mit Arla bekannt wurde, waren wir zunächst nicht so begeistert. Entscheidend war jedoch die offene, transparente Kommunikation. Jede Frage wurde ernst genommen, Hintergründe wurden klar erklärt. Dadurch wurde uns bewusst, dass dieser Schritt unter den aktuellen Marktbedingungen sinnvoll ist. Arla teilt viele genossenschaftliche Werte – und durch gemeinsame Stärke kann man im umkämpften Milchmarkt bestehen.  
Wir hoffen, dass das genossenschaftliche Gefühl und die kurzen Wege auch künftig bleiben. Denn genau das macht DOC für uns so besonders – und darauf dürfen wir stolz sein!"

„Wir brauchten einen langfristigen, stabilen Partner.”

Alexander Peters
Alexander Peters
Landwirt DMK

Wenn zwei Brüder einen Milchviehbetrieb aufbauen, ist jede Entscheidung wegweisend.FürAlexander und Sebastian Peters bietet DMK ein System, das zu ihnen passt und auf ihren Betrieb zugeschnitten ist.

Alexander Peters, Landwirtaus Stemmen in Niedersachsen: 
Mein Bruder und ich wollten einen Betrieb gestalten, der wirklich zukunftsfähig ist. Wir kommen beide aus der Landwirtschaft, haben Landwirtschaft studiert und uns bewusst dafür entschieden, einen komplett neuen Milchviehbetrieb aufzubauen.Hin zu einer nachhaltigen Milchproduktion, die auch in 30 Jahren noch Bestand hat.Für uns war klar, dass wir dafür Partner brauchen, auf die wir uns langfristig verlassen können. Mit den heutigen Baukosten für moderne Kuhplätze muss man in Jahrzehnten denken, nicht in Jahren. Deshalb haben wir uns intensiv mit verschiedenen Molkereien auseinandergesetzt. Am Ende hat uns DMK am stärksten überzeugt. Die Rückmeldungen kamen schnell, der Außendienst ist kompetent, zuverlässig und persönlich. Man merkt einfach, dass man als Landwirt ernst genommen wird.
Natürlich hatten wir auch Kontakt zu anderen Molkereien. Aber wir haben gemerkt, dass viele von ihnen lediglich einen einheitlichen Grundpreis anbieten. Das reicht für einen Betrieb wie unseren nicht aus. Wir brauchen ein System, das Leistung, Qualität und nachhaltiges Arbeiten wirklich berücksichtigt. DMK bietet genaudas– ein differenziertes Mehrwertsystem, das auf den Betrieb zugeschnitten ist, den wir gerade neu aufbauen. Das war für uns ein entscheidender Punkt, weil wir wirtschaftlich bleiben müssen und unsere hohen Investitionen über die kommenden Jahre amortisieren wollen. 
Dazu kommt das Thema Nachhaltigkeit, das für uns eine große Rolle spielt. Unser Stall erfüllt schon jetzt die Anforderungen für höhere Haltungsformen, auch für die Haltungsform-Stufe 3. Das war uns von Anfang an wichtig, weil wir nachhaltiges Melken, Zukunftssicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz ernst nehmen. DMK hat ein gutes System, das nachhaltige Leistungen nicht nur fordert, sondern auch honoriert. 
Wir haben uns deshalb bewusst für DMK entschieden – als langfristigen, stabilen Partner, der mit uns wachsen möchte und uns Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir wirtschaftlich stabil arbeiten können und gleichzeitig nachhaltigproduzieren. Wir wollen zeigen, dass moderne Milchviehhaltung und Verantwortung für Tier und Umwelt zusammengehören. Jetzt haben wir dafür den richtigen Partner an unserer Seite."